test
Menü wird geladen…
Graffiti lassen sich nicht immer einfach mit Wasser oder einem herkömmlichen Reiniger entfernen. Je nach Untergrund, verwendeter Farbe und Alter der Verschmutzung können unterschiedliche Reinigungsverfahren und Wirkstoffe erforderlich sein.
Für professionelle Anwender kommt es deshalb nicht nur darauf an, Graffiti möglichst schnell zu entfernen, sondern gleichzeitig die darunterliegende Oberfläche zu erhalten.
In diesem Ratgeber zeigen wir, worauf es bei der professionellen Graffiti-Entfernung ankommt und welche Methode sich für welchen Untergrund eignet.
Sprühfarben und Lacke sind darauf ausgelegt, dauerhaft auf Oberflächen zu haften. Je nach Produkt können Bindemittel, Pigmente und Lösemittelbestandteile unterschiedlich zusammengesetzt sein.
Zusätzlich spielt der Untergrund eine entscheidende Rolle.
Auf einer glatten, nicht saugenden Oberfläche lässt sich Graffiti häufig einfacher entfernen als auf porösen Materialien. Beton, Naturstein oder unbeschichteter Putz können Farbe aufnehmen, sodass die Verschmutzung nicht nur auf der Oberfläche sitzt.
Auch die Einwirkzeit ist relevant: Je länger ein Graffiti auf dem Untergrund verbleibt, desto schwieriger kann die Entfernung werden.
Die richtige Vorgehensweise hängt deshalb immer von drei Faktoren ab:
Welche Farbe bzw. welcher Lack wurde verwendet?
Wie empfindlich ist der Untergrund?
Wie stark und wie lange ist die Oberfläche verschmutzt?
Für die professionelle Reinigung stehen grundsätzlich mehrere Verfahren zur Verfügung. Welches Verfahren eingesetzt wird, sollte immer an die Oberfläche und die Art der Verschmutzung angepasst werden.
Spezielle Graffiti-Entferner lösen oder unterwandern die Farbschicht, sodass sie anschließend mechanisch abgenommen werden kann.
Der Vorteil: Die Reinigung kann gezielt erfolgen und bei geeigneter Produktauswahl deutlich schonender für den Untergrund sein als aggressive mechanische Verfahren.
Professionelle Graffiti-Entferner gibt es beispielsweise für unterschiedliche Anforderungen und Untergründe. Entscheidend ist dabei nicht allein die Stärke des Produkts, sondern die passende Kombination aus Wirkstoff, Einwirkzeit und mechanischer Unterstützung.
Hochdruck kann bei der Entfernung von Graffiti sehr effektiv sein. Häufig wird Wasser deshalb mit einem geeigneten Reinigungsmittel kombiniert.
Allerdings ist Vorsicht geboten: Zu hoher Druck kann empfindliche Oberflächen beschädigen oder die Farbe tiefer in einen porösen Untergrund einarbeiten.
Bei saugenden Untergründen sollte daher besonders darauf geachtet werden, dass das Verfahren zur Oberfläche passt.
Bei bestimmten Anwendungen können Bürsten, Pads oder andere mechanische Verfahren sinnvoll sein.
Eine ausschließlich mechanische Bearbeitung ist jedoch nicht immer die beste Lösung. Bei empfindlichen oder beschichteten Oberflächen besteht die Gefahr, dass nicht nur das Graffiti, sondern auch die ursprüngliche Oberfläche beschädigt wird.
Nicht jeder Graffiti-Entferner ist für jede Oberfläche gleichermaßen geeignet.
Beton ist ein häufiger Untergrund für Graffiti. Durch seine poröse Struktur kann Farbe teilweise in die Oberfläche eindringen.
Bei der Entfernung sollte deshalb darauf geachtet werden, die Verschmutzung möglichst effektiv zu lösen, ohne den Beton unnötig stark mechanisch zu bearbeiten.
Bei Naturstein ist besondere Vorsicht erforderlich. Säureempfindliche oder empfindliche Steinarten können durch ungeeignete Reinigungsmittel angegriffen werden.
Vor der großflächigen Anwendung sollte das Produkt daher immer an einer unauffälligen Stelle getestet werden.
Verputzte Fassaden gehören zu den anspruchsvolleren Untergründen. Die Oberfläche kann empfindlich auf Lösemittel, alkalische Produkte und mechanische Belastung reagieren.
Hier sollte die Entfernung möglichst kontrolliert erfolgen. Ein geeigneter Graffiti-Entferner und eine angepasste Einwirkzeit können dabei helfen, unnötige Beschädigungen zu vermeiden.
Bei lackierten Flächen besteht eine besondere Herausforderung: Das Graffiti soll entfernt werden, während die ursprüngliche Beschichtung möglichst erhalten bleibt.
Hier ist ein vorsichtiger Produkttest besonders wichtig. Ein zu aggressiver Reiniger kann neben dem Graffiti auch den vorhandenen Lack anlösen.
Eine professionelle Graffiti-Entfernung lässt sich grundsätzlich in mehrere Schritte unterteilen.
Zunächst sollte festgestellt werden, auf welchem Material sich das Graffiti befindet.
Ist die Oberfläche saugend oder nicht saugend? Ist sie lackiert, beschichtet oder unbehandelt? Gibt es empfindliche Bereiche?
Diese Einschätzung entscheidet maßgeblich über die weitere Vorgehensweise.
Anschließend wird ein geeigneter Graffiti-Entferner ausgewählt.
Dabei sollte nicht automatisch zum stärksten verfügbaren Produkt gegriffen werden. Ziel ist vielmehr, die erforderliche Reinigungsleistung mit einer möglichst materialschonenden Anwendung zu kombinieren.
Vor der großflächigen Anwendung sollte der Reiniger an einer unauffälligen Stelle getestet werden.
Dabei sollte sowohl die Wirkung auf das Graffiti als auch die Verträglichkeit mit dem Untergrund geprüft werden.
Der Graffiti-Entferner wird entsprechend der Herstellerangaben auf die betroffene Stelle aufgetragen.
Die erforderliche Einwirkzeit kann abhängig von Farbe, Verschmutzungsgrad und Untergrund variieren.
Eine ausreichende Einwirkzeit ist wichtig: Wird das Produkt zu früh wieder entfernt, muss häufig unnötig stark mechanisch nachgearbeitet werden.
Nachdem der Graffitifilm ausreichend angelöst wurde, kann die Verschmutzung beispielsweise mit einem geeigneten Tuch, Pad, Bürste oder Wasserstrahl abgenommen werden.
Bei größeren Flächen kann sich die Kombination aus chemischer Vorbehandlung und anschließender Hochdruckreinigung anbieten.
Nach der Entfernung sollten Rückstände des Reinigungsmittels und gelöste Farbpartikel vollständig entfernt werden.
Je nach eingesetztem Produkt und Untergrund kann eine abschließende Reinigung mit Wasser erforderlich sein.
Mehr Druck bedeutet nicht automatisch bessere Reinigung. Besonders bei Putz, Naturstein oder Beschichtungen kann zu hoher Druck den Untergrund beschädigen.
Auch ein leistungsstarker Graffiti-Entferner sollte nicht länger als erforderlich auf der Oberfläche verbleiben. Herstellerangaben und vorherige Tests sind entscheidend.
Ein Produkt, das auf Beton hervorragend funktioniert, muss nicht automatisch für lackierte Oberflächen geeignet sein.
Dieser Schritt wird in der Praxis häufig unterschätzt. Ein kurzer Verträglichkeitstest kann helfen, sichtbare Schäden auf größeren Flächen zu vermeiden.
Wer Graffiti ausschließlich mit Druck, Bürste oder abrasiven Verfahren entfernt, riskiert insbesondere bei empfindlichen Untergründen unnötige Schäden.
Bei regelmäßigen Einsätzen kommt es neben der Reinigungsleistung auch auf die Wirtschaftlichkeit an.
Professionelle Anwender sollten deshalb nicht nur den Preis des Reinigers pro Gebinde betrachten. Entscheidend sind unter anderem:
benötigte Produktmenge
erforderliche Einwirkzeit
Arbeitsaufwand
Wasserverbrauch
benötigte mechanische Unterstützung
Verträglichkeit mit dem Untergrund
Reinigungsleistung bei unterschiedlichen Farben
Ein leistungsfähiger Graffiti-Entferner kann sich insbesondere dann rechnen, wenn dadurch Arbeitszeit und Nachbearbeitung reduziert werden.
Für die professionelle Graffiti-Entfernung bietet Coverax-M-Chemie passende Reinigungslösungen für unterschiedliche Anwendungen und Untergründe.
Bei der Auswahl des richtigen Produkts kommt es nicht nur auf die Art des Graffitis an. Auch der Untergrund und die gewünschte Reinigungsmethode sollten berücksichtigt werden.
Sie suchen einen geeigneten Graffiti-Entferner für Beton, Fassaden oder andere Oberflächen?
Entdecken Sie unsere professionellen Lösungen zur Graffiti- und Farbentfernung oder sprechen Sie unser Vertriebsteam an. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Produkts für Ihre Anwendung.
Jetzt Graffiti-Entferner entdecken →
Graffiti professionell zu entfernen bedeutet nicht, möglichst aggressiv vorzugehen. Entscheidend ist die richtige Kombination aus Reinigungsmittel, Einwirkzeit, mechanischer Unterstützung und einem geeigneten Verfahren für den jeweiligen Untergrund.
Wer den Untergrund vor der Reinigung richtig beurteilt und das Reinigungsverfahren entsprechend anpasst, kann Graffiti effektiv entfernen und gleichzeitig das Risiko von Schäden an der Oberfläche reduzieren.
Die richtige Chemie macht den Unterschied.